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Gropiusstadt-Gründer Karl-Heinz Peters ist tot
Kategorie: Nachrichten, Aktuelles
Am Montag, dem 13. März 2017, ist Dr. Karl-Heinz Peters, der Gründer der Gropiusstadt und langjähriger Chef der Wohnungsbaugesellschaft Gehag, im Alter von 105 Jahren gestorben.
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Ohne diesen Mann gäbe es unseren Stadtteil nicht und er würde auch nicht Gropiusstadt heißen. Der langjährige Vorstand des gemeinnützigen Wohnungsunternehmens Gehag, Dr. Karl-Heinz Peters, war der Gründer der Gropiusstadt. Er wirkte eher im Stillen, aber er hat dem Senat Walter Gropius als Architekten vorgeschlagen und durch seine Initiative ist die Siedlung BBR – Britz-Buckow-Rudow entstanden und zur Gropiusstadt geworden.

Geboren 1912 in Stargard, Pommern, ist Karl-Heinz Peters nun am 13. März im stolzen Alter von 105 Jahren gestorben. Die letzten Lebensjahre verbrachte er im Breisgau in der Nähe seines Sohns. Er war einer der seltenen Menschen, die ein ganzes Jahrhundert erlebt haben: Zwei Kriege, mehrere Zeitenwenden, geänderte Sichtweisen, Moden, Sitten. Eine Brücke von 1912 bis heute: Sein Menschenleben.

Karl-Heinz Peters interessierte sich auch im hohen Alter für die Gropiusstadt und für die Entwicklungen in der Wohnungswirtschaft. 2016 hat er - 104 jährig - noch ein Buch geschrieben:  „Von der Gemeinnützigkeit zum Profit“ (Infos hier).  Er beschreibt darin die Geschichte und den Niedergang der Gehag und untersucht exemplarisch die Geschäftsprinzipien der heute „Heuschrecken“ genannten Investoren. Es ist die „Geschichte eines beispielhaften gemeinnützigen Wohnungsunternehmens in Berlin und seines Untergangs – eine eindrucksvolle Mahnung für eine Änderung der Wohnungspolitik zugunsten der BewohnerInnen.“ (VSA: Verlag)

Karl-Heinz Peters liebte die Gropiusstadt und blieb ihr sein ganzes Leben verbunden. 2012 gab er der Redakteurin der Stadtteilzeitung "walter" ein Interview und blieb seitdem per E-Mail mit ihr in Kontakt. Unvergesslich seine Empörung, als er erfuhr, dass der "walter" eingestellt werden musste:  " [...] Ich kann nicht glauben, dass der Bausenator das gebillgt hat oder nachträglich billigt. Diese Entscheidung steht im Widerspruch zu den Bemühungen der Kommunen und Fachleute, die Grosssiedlungen, soweit sie nicht in die Hände der "Heuschrecken" gefallen sind, zur Heimat und zum Kiez zu machen. Ich hoffe, Sie finden viele Unterstützung für den Erhalt des "walter". Mit allen guten Wünschen,  K.-H. Peters". 

Er war ein außergewöhnlicher Mensch - gebildet, politisch und menschlich interessiert, weitblickend und zutiefst sozial. Die Gropiusstadt verdankt ihm viel.

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U. Ungethüm

 







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