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Das Gemeinschaftshaus

Gemeinschaftshaus Gropiusstadt

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 Gemeinschaftshaus - illuminiert von allourmemories

Seit es die Gropiusstadt gibt, gibt es auch das Gemeinschaftshaus. Da Eckkneipen und Cafés im Entwurf nicht eingeplant waren, und auch sonst keine kleinen Theater, Kinos, Musikclubs oder ähnliches, ließ man sich damals nicht lumpen und baute ein großes Haus für die Gropiusstädter, in dem alles stattfinden konnte, was gewünscht wurde. Und so ist das Gemeinschaftshaus gleichzeitig ein Kulturzentrum, ein Veranstaltungsort und ein Nachbarschaftszentrum geworden.

Nun war es allerdings im Laufe der Jahre ziemlich heruntergekommen, vieles war kaputt, und es musste komplett saniert werden. Die Sanierung hat den Bezirk 6,5 Mio. € gekostet und zwei Jahre gedauert. Währenddessen gab’s haufenweise Staub, Dreck, Lärm, Probleme, Verzögerungen, es zog wie Hechtsuppe und so weiter…! Die Belegschaft hat mitunter gelitten, aber jetzt ist es fertig!

Die Architektin Regina Jost und das Hochbauamt Neukölln haben es gut hinbekommen. Es ist schöner, heller und moderner geworden. Der volle Betrieb (immerhin ca. 250.000 Besucher pro Jahr) wurde 2009 wieder aufgenommen und es erstrahlt in vollem Glanz!

Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Überblick über die Funktionen des Gemeinschaftshauses geben, und Ihnen seine Leiterin vorzustellen.

Das alles gibt’s im Gemeinschaftshaus:

Kultur:
Theater, Kindertheater, Kabarett, Konzerte, Chöre, Lesungen, Tanzveranstaltungen, Events aller Art.

Das aktuelle Programm finden Sie hier im Walter auf der Veranstaltungsseite, im Flyer „Kultur in der Gropiusstadt“ oder unter www.kultur-neukoelln.de

Nachbarschaftszentrum:
Hier treffen sich die unterschiedlichsten Clubs, es finden 
jede Menge Kurse statt, zur Zeit gibt es ca. 40 Hobbygruppen. Es wird gemalt, getöpfert und vieles mehr. Schulen und Vereine nutzen die Räume, Kirchengruppen, der Seniorenclub und andere Gropiusstädter und Neuköllner Institutionen, z.B.:

  • Der Verein Impuls e.V. mit dem Interkulturellen Treffpunkt
  • Der Chor „Die Gropiuslerchen“ (sind seit 30 Jahren im Gemeinschaftshaus zuhause, viele Besucher von auswärts kommen zu ihren Veranstaltungen)
  • Die Volkshochschule Neukölln
  • Die Musikhochschule
  • Stadtbibliothek

Räume:
Großer Theatersaal (500 Plätze)
Kleiner Saal (190 Plätze)
Verschiedene Clubräume
Trakt mit Räumen für Vereine
Cateringbereich (auch für Privatpartys nutzbar)
Werkstätten (Holz-, Metall-, Keramik-, Fotowerkstätten, Tonstudio etc.)
Sportraum

Alle Räume kann man mieten, man muss eine Raumnutzung beantragen und wenn sie frei sind, wird eine Vereinbarung geschlossen und dann können sie genutzt werden.

Informationen und Preise erfahren Sie hier:

Gemeinschaftshaus Gropiusstadt
Bat-Yam-Platz 1
12353 Berlin
Tel. 90239-1413

Das ist neu seit 2009:
-
Gläserner Eingangsbereich zum Lipschitzplatz* hin
- Großer Saal: hat jetzt eine moderne Klimaanlage und neue Bühnentechnik
- kleiner Saal mit 190 Plätzen
- Restaurant Atrium
- großer Catering-Bereich für Veranstaltungen
- kleine Küche für Tagungen, private Feiern o.ä.
- großzügigeres offenes Foyer

Karin Korte, Leiterin des Gemeinschaftshauses
Geboren 1960 im Rheinland in einem kleinen Ort in der Nähe von Köln hat Karin Korte in Aachen Sozialpädagogik studiert. Sie wollte schon immer nach Berlin, zwar ursprünglich nur kurz, aber wie es oft so kommt, ist sie dann für immer  hier geblieben. Angefangen hat sie als Berufspraktikantin in der Familienfürsorge beim Jugendamt Neukölln 1984.

Dann hat sie in die Abteilung Sozialwesen gewechselt und war dort mit zuständig für den Bereich kulturelle Angebote für Senioren. Das nächste war eine Stelle in Kreuzberg als Gruppenleiterin für den Altenhilfebereich, d.h. Seniorenfreizeitstätten und -wohnhäuser.

2002 ist sie dann wieder zurückgekommen nach Neukölln und wurde dann die erste Migrationsbeauftragte von Neukölln. Noch in Kreuzberg hat sie berufsbegleitend die Ausbildung als Theaterpädagogin angefangen, die sie dann bereits als Migrationsbeauftragte beendet hat. Sie hat immer Theater gespielt, Kabarett gemacht und sich sehr für den Kulturbetrieb interessiert.

Seit dem 1.9.2006 ist sie Leiterin vom Gemeinschaftshaus und sozusagen der frische Wind in den neuen Räumen. Von ihrer Persönlichkeit her ist sie ebenso warmherzig wie bestimmt und sie ist vor allem unkonventionell, Neuem gegenüber aufgeschlossen und begeisterungsfähig - aber mit einem Blick für das Machbare.

„Das Gemeinschaftshaus soll einerseits ein Ort sein, wo Kultur stattfindet, wo kulturelle Angebote gemacht werden für die Gropiusstädter Bevölkerung, aber auch für die Neuköllner und vielleicht darüber hinaus für die Berliner. Und auf der anderen Seite soll es aber auch ein Zentrum sein, wo Menschen sich treffen können zu den vielfältigsten Aktivitäten. Und als Nachbarschaftszentrum soll es längerfristig auch die vielfältige Nachbarschaft, die wir in der Gropiusstadt haben, widerspiegeln. Ich möchte die Chance nutzen und auch dafür arbeiten, dass man hier wirklich nachbarschaftlich zusammenlebt und sich kennen lernen kann über ein gemeinsames Tun in diesem Haus.“

Quartiersräte über "20 Jahre Soziale Stadt" und Verstetigung
 

Veranstaltungen

Do 18.04.  10-12 Uhr
Osterfrühstück

Waschhaus-Café, Eugen-Bolz-Kehre 12

Do 18.04.  15-17 Uhr
Ausflug zum "Stadtrandhof Rudow"
Treffpunkt Familiencafé Ev. Kirchengemeinde, Joachim-Gottschalk-Weg 41

So 21.04.  5.00 Uhr
Osternacht-Feier
Dreieinigkeitskirche, Lipschitzallee 7

Mi 24.04.  14 Uhr
Tanz-Musiknachmittag
Gemeinschaftshaus, Kleiner Saal

Do 26.04.  19 Uhr
Begegnung der Kulturen. Armenisch-Ukrainischer Abend
Gemeinschaftshaus, Kleiner Saal

Mo 29.04.  15-18 Uhr
Tanz in den Mai
Waschhaus-Café, Eugen-Bolz-Kehre 12