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Die Gropius Passagen – Interview mit dem neuen Centermanagement
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Anfang des Jahres wurden die Gropius Passagen verkauft und haben seit April 2012 einen neuen Betreiber, die mfi-AG. Sie ist auch Miteigentümer. Zur mfi gehören noch fünf weitere Einkaufszentren in Berlin, unter anderem die Neukölln Arcaden. Natürlich gibt es auch einen neuen Centermanager, das ist Volker Ahlefeld.

Vorher hat er in den Spandauer Arcaden gearbeitet. Als beinahe erste Amtshandlung hat er dafür gesorgt, dass die Bronze-Tafeln mit Informationen zur Gropiusstadt, die dort seit dem 16.9.1972 hingen und etwas angelaufen und stellenweise kaputt waren, wieder aufgearbeitet wurden.  Der walter hat  dem Centermanager ein paar Fragen gestellt – um ihn den Bewohnern hier vorzustellen und damit die Gropiusstädter erfahren, ob sich in „ihrem“ Einkaufszentrum etwas ändert.

Herr Ahlefeld, Wie waren denn die ersten Monate in der Gropiusstadt?

Es gibt es natürlich viel zu tun, es gibt viele Gespräche mit den Mietern, viele technische Dinge sind abzuklären, vor allem, weil das Gebäude jetzt schon etwas älter ist. Da gibt es viele Dinge aufzuarbeiten. Jetzt haben wir aber einen guten Stand erreicht und können durchstarten.

Was unterscheidet denn die Gropius Passagen von den anderen Einkaufzentren in Berlin, z.B. den Spandau Arcaden? Was ist das Besondere an den Gropius Passagen?

Das Besondere ist, dass die Kunden in der Gropiusstadt direkt am Einkaufszentrum wohnen, fast in den Gropiuspassagen wohnen, wenn man z.B. das integrierte Hochhaus am Imbuschweg bertrachtet. Die  Anwohner kommen sehr oft zu uns. Wir haben also einen sehr hohen Anteil an Besuchern, die täglich uns täglich besuchen und ihre Nahversorgung hier erledigen, den ganz normalen Einkauf. Sie gehen hier zum Bäcker usw.   Sie sind sehr oft und auch sehr gern hier bei uns im Haus. Das macht es so besonders im Vergleich zu anderen Einkaufzentren.

Es kommen also hauptsächlich Gropiusstädter hierher  und weniger Leute von außerhalb?

Vormittags und unter der Woche sind vorrangig die Gropiusstädter hier. Nachmittags, abends und am Wochenende kommen auch die Leute von etwas weiter her.

Wie sieht es denn aus mit den Jugendlichen? Soweit ich weiß, sind die Gropius Passagen der Treffpunkt: Die Jugendlichen sagen „Laß ma Gropi gehen“! Haben Sie Ärger mit den Jugendlichen, fallen sie auf?

Wir sind hier – ganz klar – der Mittelpunkt für die Jugendlichen der Gropiusstadt. Das Center ist eine Anlaufstelle, und das ist für uns auch eine willkommene Kundschaft. Klar müssen sie sich an die Spielregeln hier im Haus halten, an die Hausordnung, aber zum jetzigen Zeitpunkt haben wir damit keine größeren Sorgen oder Probleme. Auch im Vergleich mit anderen Einkaufzentren ist das hier kein besonderer Brennpunkt. Einige „Spezialisten“ sind immer dabei, das ist ganz klar. Aber im Großen und Ganzen läuft das hier ganz normal ab – die Jugendlichen sind uns willkommen!

Was hat denn die MFI-Gruppe mit den Gropiuspassagen in Zukunft vor?


Es wird mit Sicherheit Veränderungen geben, aber wir sind jetzt erst dabei, das gesamte Objekt technisch auszumessen, festzustellen, wie der technische Zustand ist und Möglichkeiten der Optimierung auzuloten.. Wir sind  dabei die Pläne zu entwickeln und können zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts wirklich Konkretes sagen. Wir haben auf jeden Fall eine Optimierung des Branchenmixes vor. In den nächsten Tagen wird schon sichtbar werden, dass es voran geht, z.B. bei den beiden Leiser-Geschäften, die von der Insolvenz betroffen waren - da sind wir mit der Nachvermietung schon sehr weit. Es wird an vielen Stellen eine Optimierung geben, wir wollen den Branchenmix weiter  zeitgemäßer gestalten. Einiges können wir machen, ohne umzubauen, das geht schneller. Aber an einigen Stellen muss gebaut werden. Da wird einiges geschehen, das wird nochmal eine spannende Sache!

Sie haben bereits Kontakt mit dem Quartiersmanagement und einigen Wohnungsgesellschaften aufgenommen und waren auf vielen Jubiläumsveranstaltungen, die jetzt stattgefunden haben? Möchte das Centermanagement stärker im Stadtteil engagieren? Und wenn ja, wie möchten Sie sich engagieren?

Das Jubiläum „50 Jahre Gropiusstadt“ war für uns auch ein schöner Einstieg. Und wir wollen auch eine regionale Verpflichtung wahrnehmen. Wir werden uns bei einigen Projekten weiter mit engagieren., zum Beispiel, indem man hier gemeinsam im Haus etwas umsetzt, wie wir das jetzt Mitte September hatten: Die Schulmesse zum Beispiel, oder die Ausstellungen zum 50-Jahre Jubiläum. Wir bieten auch mit dem Info-Punkt lokalen Partnern an, sich hier im Herzen der Gropiusstadt vorzustellen. Denn wir möchten so die positive Verbindung zwischen dem Einkaufzentrum und dem Umfeld weiter stärken.

Herr Ahlefeld, wir danken Ihnen für das Gespräch.








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Veranstaltungen


Mi 19.12. ab 13 Uhr
Weihnachtsessen
Nachbarschaftstreff Waschhaus-Café
Eugen-Bolz-Kehre 12 12351 Berlin
Anmeldung bis zum 6.12. unter 30 36 14 12

Do. 20.12. 18 Uhr
Adventssingen mit den Kirchen und christlichen Chören der Gropiusstadt
Gropius-Passagen/ Atrium
Veranstaltet von der Evangelischen Kirche in der Gropiusstadt, Dreieinigkeit und der kath. Kirche St. Dominicus

Sa 24.12.  15 Uhr
Krippenspiel
Kirchengem. St. Dominicus
Lipschitzallee 74