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Das war der Tag der Städtebauförderung in der Gropiusstadt
Kategorie: Nachrichten, Aktuelles
Informationen zum Baufortschritt gabs am Lipschitz-Brunnen und Boule gespielt wurde am Ideal-Hochhaus
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Der Brunnen an der Lipschitzallee im Zentrum der Gropiusstadt ist nun fast 20 Jahre nicht mehr in Betrieb. Städtebaufördermittel von Bund und Land aus dem Programm Zukunft Stadtgrün ermöglichen nun die Wiederinbetriebnahme des stillgelegten Brunnens. Gefeiert wurde am 11.Mai – dem Tag der Städtebauförderung – der Baufortschritt am Brunnen gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der Neuköllner Stadträtin für Bildung und Kultur, Karin Korte und der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Katharina Smaldino.
Auch viele Gropiusstädter Bewohnerinnen und Bewohner waren gekommen, um sich bei Sonnenschein und Musik über die Sanierungsmaßnahme zu informieren.

Als herausfordernd stellte sich die Planung und Umgestaltung der Brunnentechnik auf den neusten Stand der Technik dar. Zahlreiche Gewerke waren an Planung und Umsetzung beteiligt, mehrere Gutachten wurden erarbeitet und Voruntersuchungen durchgeführt. Das Ergebnis ist ein bald fertiggestellter, vollfunktionsfähiger Brunnen mit neuster Brunnentechnik in historischem Gewand.
Mit dem Projekt wird die Aufenthaltsqualität des Ortes gestärkt und ein wichtiges Zeichen für die zukünftige Freiraumentwicklung in der Gropiusstadt gesetzt, denn neben diesem Projekt werden auch viele weitere Maßnahmen zur Stärkung der Freiflächen in der Gropiusstadt mit Fördermitteln des Programms Zukunft Stadtgrün umgesetzt.
Die Baumaßnahme des Brunnens wird voraussichtlich im Sommer 2019 abgeschlossen und der Brunnen anschließend feierlich eingeweiht.

Mit dem Boule-Spiel auf dem neugestalteten Vorplatz des höchsten Wohnhochhauses Berlins in der Fritz-Erler-Allee 120 sollte deutlich werden, wofür dieser Ort nun auch genutzt werden kann.

Der Vorplatz wurde im Rahmen der Studie „Barrierearme Gropiusstadt“ aus dem Jahr 2016 analysiert. Da es einige Barrieren und enge Zuwege gab, war die Zugänglichkeit für einige der Bewohner und Nutzer des Hauses eingeschränkt. Deshalb wurde durch den Eigentümer, die Baugenossenschaft IDEAL ein Landschaftsarchitekturbüro mit der Planung und Baubegleitung beauftragt. Ziel der Maßnahme war die Erhöhung von Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität. Dafür wurden die Wege und Bepflanzungen neu angelegt, Sitzbänke aufgestellt sowie die bestehende Treppenanlage saniert und um eine Rampe ergänzt. Die Fläche wurde Mitte 2018 fertiggestellt und ermöglicht nun den im Haus lebenden, älteren Menschen einen barrierefreien und sicheren Zugang zum Vorplatz und ins Haus.

Die Maßnahme wurde aus Mitteln des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt und der Baugenossenschaft IDEAL eG finanziert. Es wurden rund 70.000 € öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt.

 

 

 







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